Hilfe für Kleinbauern in Togo e.V.

SATZUNG

§ 1
Name, Sitz und Wirkungsbereich

I
Der Verein führt den Namen "Hilfe für Kleinbauern in Togo"

II
Sitz des Vereins ist Wülfrath. Er soll im Vereinsregister beim Amtsgericht Mettmann eingetragen werden.

§ 2
Zweck und Gemeinnützigkeit

I
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklungshilfe, insbesondere der Kleinbauern in Afrika, zu Beginn in Togo. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch z.B. die Unterstützung der Geflügelhaltung bei Kleinbauern zur besseren Fleischversorgung der armen Bevölkerung.


II
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
III
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

IV
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

V
Die Tätigkeit aller Vorstandsmitglieder und aller übrigen Mitglieder ist ehrenamtlich, wobei im Interesse des Vereins entstandene Auslagen ersetzt werden können.

§ 3
Geschäftsjahr und Beiträge

I
Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember des gleichen Jahres. Das Beitragsjahr ist das Kalenderjahr.


II
Der von jedem Mitglied zu entrichtende Jahresbeitrag wird von der Gründungsversammlung, danach in der Mitgliederversammlung festgesetzt und den Mitgliedern des Vereins offiziell bekanntgegeben.

Die Mitgliedschaft beginnt mit der Zahlung des Jahresbeitrags und verlängert sich stillschweigend.

§ 4
Mitgliedschaft

I
Mitglied kann jeder werden, der die Volljährigkeit erreicht hat und dem Vereinsziel positiv gegenübersteht, einschließlich natürliche und / oder juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts.

II
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder durch Ausschluß.

III
Beim Ausscheiden eines Mitgliedes erlöschen jegliche Ansprüche.

§ 5
Rechte und Pflichten der Mitglieder

I
Mitglieder haben Rechte und Pflichten entsprechend der Satzung.

1. Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung.
2. Beratungs-, Antrags- und Wahlrecht gem. der Satzung.
3. Wählbar ist jedes Mitglied.
4. Beteiligung an den vom Verein durchgeführten Veranstaltungen.
5. Einblick in die Protokolle der Mitgliederversammlung.
6. Auf berechtigten Antrag Einblick in die Protokolle der Vorstandssitzungen.

II
Die Mitglieder sind verpflichtet

1. Die Ziele des Vereins zu fördern.
2. Diese Satzung und satzungsgemäß erlassene Beschlüsse zu befolgen.
3. Wohnungsänderungen unverzüglich dem Vorstand mitzuteilen.
4. Den Jahresbeitrag zu zahlen.

§ 6
Organe des Vereins

1. Mitgliederversammlung
2. Der Vorstand

§ 7
Mitgliederversammlungen

I
Einmal im Jahr ist eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptver-
sammlung) der Mitglieder durchzuführen.

II
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können jederzeit vom Vorstand einberufen werden. Außerdem ist er dazu verpflichtet, wenn mindestens 1/3 der Vereinsmitglieder schriftlich die Einberufung unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangen.

III
Die Einberufung von Versammlungen erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand, mindestens 1 Monat (Datum des Poststempels) vorher. Sie ist allen Mitgliedern mitzuteilen.

IV
Anträge zu den Versammlungen sind bis spätestens 1 Woche (Datum des Poststempels) vor dem Versammlungstermin beim Vorstand einzureichen.

V
Anträge die nach Ablauf der Frist eingehen, können als Dringlichkeitsanträge (außer Satzungsänderungsanträge) behandelt werden, wenn die Versammlung dies mit der Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen zuläßt.

VI
Grundsätzlich ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung beschlußfähig.

VII
Die Jahreshauptversammlung ist insbesondere zuständig für:

1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes
2. Entgegennahme des Kassenberichtes
3. Entgegennahme des Kassenprüferberichtes
4. Entlastung des Vorstandes
5. Entlastung des Kassenwartes
6. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes sowie der Kassenprüfer
7. Verabschiedung und Änderung von Beschlüssen
8. Satzungsänderungen
9. Festsetzung des Jahresbeitrags der Mitglieder

VIII
Die Versammlungen sind für Vereinsmitglieder öffentlich.



IX
Die für alle Mitglieder bindenden Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder gefaßt. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

X
Von jeder Versammlung ist ein Protokoll anzufertigen. Alle Wahlen erfolgen geheim, per Akklamation nur, wenn kein Gegenvorschlag gemacht wird und alle anwesenden Mitglieder einverstanden sind.

§ 8
Der Vorstand

Der Vorstand ist das höchste Entscheidungsgremium zwischen den Mitgliederversammlungen.

I
Der Vorstand besteht aus:

a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem 2. Vorsitzenden
c) dem Kassenführer
d) dem Schriftführer
e) den Beisitzern (nach Bedarf)

Der Vorstand ist insbesondere zuständig für:

1. die Verwaltung des Vereinsvermögens
2. die Verwendung des Vereinsvermögen
3. die Vorbereitung der Versammlungen
4. Werbung für die Kleinbauernhilfe (neue Mitglieder, Spenden)
5. Beschlußfassung über Kostenerstattungs- und Aufwandsentschädigungen
6. Er behält sich das Recht vor, bei Bedarf kurzfristig Entscheidungen für schnelle Hilfe, wenn erforderlich, zu treffen

II
Die Aufgaben der Vorstandsmitglieder sind im einzelnen:

1. Der 1. Vorsitzende:
- Er leitet und repräsentiert den Verein,
- Er beruft vor jeder Mitgliederversammlung eine Vorstandssitzung ein.

2. Der 2. Vorsitzende:
- Er vertritt den ersten Vorsitzenden immer, wenn es seiner Vertretung bedarf,
dies soll jedoch nur im Innenverhältnis gelten.


3. Der Kassenführer:
- Der Kassenführer ist verantwortlicher Leiter des Kassenwesens.
- Er hat die Mitgliedsbeiträge einzuziehen.
- Er hat über Einnahmen und Ausgaben genau Buch zu führen.
- Er verwendet Beiträge und Spenden sowie sonstige Einnahmen nur für die
Zwecke des Vereins.
- Er erstellt Jahresabschluß rechtzeitig zur Kassenprüfung vor der Jahres-
hauptversammlung.
- Er kümmert sich um die Spendenbescheinigungen.
- Er korrespondiert mit dem Finanzamt zur Erhaltung der Gemeinnützigkeit.

4. Der Schriftführer:
- Der Schriftführer hat von jeder Mitgliederversammlung sowie von allen
Vorstandssitzungen ein Protokoll anzufertigen.
- Dem Schriftführer obliegt ferner der laufende Schriftverkehr.
- Dem 1. Vorsitzenden ist der Schriftverkehr von grundsätzlicher Bedeutung
vorzulegen.

5. Die Beisitzer:
- Die Beisitzer haben die Aufgabe, im Vorstand aktiv mitzuwirken (inkl.
Werbung für neue Mitglieder und Spenden).

III
1. Die Vorstandsmitglieder werden bei der Gründungsversammlung, danach bei der Jahreshauptversammlung gewählt. Ihre Wahl erfolgt für die Dauer von zwei Jahren. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Wahl des nächsten Vorstandes im Amt. Sie sind einzeln und in geheimer Abstimmung zu wählen, per Akklamation nur, wenn kein Gegenvorschlag gemacht wird und alle anwesenden Mitglieder einverstanden sind. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint.

2. Scheidet ein Vorstandsmitglied im Laufe seiner Amtszeit aus, so wird auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ein Nachfolger bis zum Ablauf der Amtszeit der übrigen Vorstandsmitglieder gewählt. Der Vorstand kann für die Zeit vom Ausscheiden bis zur Wahl einen Vertreter bestimmen.

3. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind.

4. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Über das Abstimmungsergebnis ist ein Protokoll zu führen.

5. Einzelentscheidung können bei Terminproblemen schriftlich (Brief, Fax, E-mail) getroffen werden. Mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder muß für Entscheidungen zustimmen.
IV
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich gem. § 26 BGB vertreten - von dem 1. Vorsitzenden oder dem 2. Vorsitzenden, wobei jeder jeweils alleine vertretungs-berechtigt ist.

§ 9
Haushaltsführung und Rechnungslegung

I
Die Haushaltsführung des Vereins hat den Grundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit zu entsprechen.

II
Zum Abschluß eines Geschäftsjahres hat der Kassenführer einen Jahresabschluß zu erstellen, der der folgenden Jahreshauptversammlung zur Abnahme vorzulegen ist.

§ 10
Kassenprüfer und Kassenprüfung

I
Die Kassenprüfer werden bei der Jahreshauptversammlung gewählt. Es sind zwei Kassenprüfer zu wählen.
II
Ihre Wahlperiode beträgt 2 Jahre. Sie dürfen nicht gleichzeitig dem Vorstand angehören.

III
Die Führung der Vereinskasse und die Verwaltung des Vereinsvermögens ist jeweils nach Erstellung des Jahresabschlusses zu prüfen.

IV
Endet die Amtszeit des Kassenführers innerhalb eines Geschäftsjahres, so ist für die bis zum Ausscheiden verstrichene Amtszeit eine Zwischenprüfung vorzunehmen.

V
Die Kassenprüfer sind berechtigt, jederzeit Einblick in die Kassenunterlagen zu nehmen.

VI
Die Kassenprüfung erstreckt sich darauf, daß die Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß verbucht und belegt sind.

§ 11
Wahlen

I
Die Mitglieder wählen einen Wahlleiter aus eigenen Reihen.

II
Der Wahlleiter stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstandes.

III
Die Mitglieder befinden über die Entlastung des Vorstandes.

IV
Der Wahlleiter sammelt Vorschläge zur Wahl des ersten Vorsitzenden.

V
Die Kandidaten werden gefragt, ob sie ihr Amt im Falle einer Wahl annehmen.

VI
Es erfolgt die Wahl des ersten Vorsitzenden.

VII
Der zum ersten Vorsitzenden gewählte Kandidat löst den Wahlleiter ab und übernimmt die Leitung der weiteren Wahlen.

VIII
Der Wahlleiter hilft dem ersten Vorsitzenden, indem er die Wahlzettel kontrolliert.

§ 12
Satzungsänderungen

I
Eine Satzungsänderung kann nur von einer ordentlichen Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Zu diesem Zweck hat der Vorstand des Vereins die Mitgliederversammlung mit einer Ladungsfrist von 3 Monaten einzuberufen.

II
Satzungsänderungen, die auf Grund einer Auflage des Gerichtes oder einer anderen Behörde vorgenommen werden müssen, können vom Gesamtvorstand mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Den Mitgliedern ist dies mitzuteilen.


§ 13
Auflösung des Vereins

I
Auflösung des Vereins kann nur von einer Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Zu diesem Zweck hat der Vorstand des Vereins eine Mitgliederversammlung mit einer Ladungsfrist von 3 Monaten einzuberufen.

II
Bei Auflösung des Vereins muß ein entsprechender Beschluß der Mitgliederversammlung vorliegen. In diesem Fall hat eine Liquidation durch den Vorstand als Liquidator stattzufinden. Grundsätzlich sind vorhandene Vermögenswerte zu veräußern, damit etwaige Verbindlichkeiten des Vereins erfüllt werden können. Ein verbleibender Überschuß ist an den Verein Deutsche Welthungerhilfe e.V., Bonn, zu überweisen, um den gemeinnützigen Zweck des Vereins zu erfüllen.

§ 14
Beschluß über die Satzung

Die Satzung wurde am 3. November 1999 errichtet.